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Falls Sie, werter Leser, die anderen Akte des Klumschen Epos noch nicht gelesen haben, empfehle ich, in meinem Blogfeed dies zu tun, bevor Sie den finalen Teil der Saga lesen.

Gestern Abend war es so weit! Die Nacht auf die wir alle gewartet haben! Deutschland wurde vor die Wahl gestellt! Nein, es ging nicht um die Bundeskanzlerwahl, wen interessiert denn sowas, es ging um die Frage aller Fragen. Eine Frage, die uns schlaflose Nächte bereitet hat. Seit 17 Wochen konnte man an nichts anderes denken. Wer wird Germany’s Next Topmodel?

Und auf diese Frage, werter Leser, Sie wissen es bestimmt, hat nur eine einzige, die wahre, die unfassbare, die ausgeleuchtete, Königin der Unterwelt, Schicksalsgöttin Deutschlands, Titanin unserer Zeit, eine Antwort! Heidi Klum! Vor sechzehn Wochen wurde sie, Persephone, von ihrem Ehemann, ProSieben aus dem Olymp, Los Angeles, entrissen, um ihren uralten Vertrag in der Modeunterwelt nachzugehen. Nur eine kann Germany’s Next Topmodel werden und nur Heidi kann sich auf die Suche machen.

Und wie sie sich auf die Suche gemacht hat! Woche für Woche schneidet sie Schicksalsfäden junger Heldinnen entzwei, jede Woche stehen neue schreckliche Aufgaben bevor, die junge Mädchen entwürdigen und zum Verzweifeln bringen. Doch jetzt endlich war es so weit! Die Nacht der Nächte stand den letzten vier Kandidatinnen erst noch bevor.

Und es begann, wie es immer beginnen muss, mit einem Catwalk. Es erinnert an den Beginn einer Victoria‘s Secret Fashion Show, nur das es eben keine ist. Die Mädchen werden Backstage auf den Laufsteg begleitet, tanzend schreiten sie ihrem Schicksal entgegen. In Plastikfederkleidern gehüllt, die so aussehen, als hätte Heidi in der Sesamstraße Elmo, Samson und Bibo erlegt und ihnen das Fell abgezogen und daraus pompöse Kleider genäht. Ein supertoller Designer stand dieses Mal wohl nicht zur Verfügung.

Sogleich geht es mit grausamen sich bewegenden Bildern weiter. Das große Live- Publikum in einer Lagerhalle, die den halbnackten Mädchen zujubeln, fällt dieses Mal Corona-bedingt aus. Dafür werden Fans und die Familien der Mädchen über Zoom live zugeschaltet und auf große Leinwände als Ersatzpublikum in der schaurig leeren Halle projiziert. Künstliches Geklatsche ertönt wie Lachen bei einer Sitcom, damit man weiß, wann man Klatschen muss. Auch wenn wir alle Heidi Klum untertan sind, dieses Jahr huldigen wir auch unserem zutiefst geliebten Coronagott. Wir können und wollen nicht von ihm ablassen.

Doch Heidi Klum ist das egal. Sie ist eine größere Gewalt als ein Virus. Sie blendet alles aus, sie ist riesig! Sie ist ein Zirkuszelt! Ja, werte Leser, sie ist ein Zirkuszelt, beziehungsweise, das Zirkuszelt ist ihr Kleid, das Momente später sich wie ein Vorhang auftut und die Band Tokio Hotel enthüllt. Falls Sie es nicht wissen, Heidi Klum ist mit Tom Kaulitz verheiratet und sein schwuler Bruder ist Teil der Ehe. Denn nach Jahren der Versenkung hat Heidi mit ihren göttlichen Kräften Tokio Hotel von den Toten wieder auferstehen lassen. Alles ist möglich in der Modeunterwelt!

Sie beginnen ihr Lied zu spielen, welches auch Titelsong dieser Staffel ist. Heidi wippt in der Luft vorsichtig dazu mit, sie will ja ihr Zirkuszelt, ihr Outfit nicht zerstören, während die Mädchen dazu laufen müssen. Es erinnert alles ein wenig an eine Eurovision Performance. Vielleicht sollte Deutschland nächstes Jahr einfach Heidi und Tokio Hotel zum Songcontest schicken. Dann bekommt Deutschland vielleicht mal mehr als drei Punkte.

Nachdem unsere Heldinnen gefühlt zehnmal auf und ab in den Sesamstraßenkostümen gelaufen sind, ist Werbepause, nur um danach gleich wieder auf und ab laufen zu müssen. Aber so ist das in der Modeunterwelt. Wenn du nicht sexy läufst, dann musst du sterben. Deswegen laufen sie. Und dieses Mal beschwört Heidi alte Geister herauf, Geister der Vergangenheit. Es erinnert nun sehr an Victoria‘s Secret, nur dass es eben nicht Victoria’s Secret ist.

Diese Catwalk-Kategorie wird Superheldinnen-Walk getauft in dem die Kandidatinnen ihre starke Personality zum Ausdruck bringen müssen. Sprich: Man stecke sie in Leder, Latex und andere sexy Glitzer-Kleider in denen sie dann ‚powerful‘ ein paar Mal über den Laufsteg spazieren. Eines der Mädchen bekommt sogar Flügel angehängt. Heidi Klum erinnert uns. Sie sagt mit nostalgischer Piepsstimme: ‚Ich weiß, wie schwer das ist mit Flügeln zu laufen. Als Victoria’s Secret Angel habe ich oft solche schweren Dinger am Rücken gehabt!‘ Ja, Heidi, wir wissen es. Vor langer Zeit warst du ein großes Supermodel.

 Mit ,Personality‘, wie man in der Fashionwelt so schön sagt, hat das alles wenig zu tun. Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass, obwohl es in der Staffel um Diversity geht, die Mädchen hier sind, weil sie auf ihre Körper reduziert werden. Alles andere ist nur Marketing.

Dascha ist nicht so weit gekommen, weil sie so einen starken Charakter hat, sie ist hier, weil sie auf ihre Kurven und ihr Gewicht reduziert wird. Die Zuschauer und die Fashionwelt feiern sie als Curvymodel weil unsere Gesellschaft momentan ihr Gewicht akzeptiert. Genauso ist es beim Petit-Model Romina. ‚Petit‘ ist übrigens französisch und heißt klein. Und sie ist nicht hier, weil sie klein ist, sondern weil sie eine Instagram-Schönheit ist. Und Instagram ist trendy. Soulin, die als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist, strahlt Stärke aus, weil sie schon so viel erlebt hat, oder ist es einfach ihr traumhaftes Gesicht und ihr dünner Körper, dem alle hinterhergaffen. Und auch Alex, die als Mann geboren und zur Frau geworden ist, ist nicht hier, weil sie so eine spannende Lebensgeschichte hat. Sie sieht einfach unglaublich schön aus. Ihre Lebensgeschichte ist da dann nur noch praktisches Marketing, welches von der westlichen Gesellschaft gerade im Trend, in Fashion ist. In Polen, Saudi-Arabien oder Russland sieht es da wieder ganz anders aus.

Aber wir sind schließlich in Deutschland. Wir sind in der EU. Wir sind im schönen Westen, in dem junge Frauen auf ihre Körper reduziert werden und ältere Frauen dürfen bewerten, wer sich am stärksten, am heißesten, am schönsten präsentiert hat. Wer denkt denn noch an griechische Tragödien, wenn man nackte Haut sehen darf. Aber so ist das nun mal in der Modeunterwelt. Divers zu sein bedeutet, klein, dick, eine Geschlechtsumwandlung haben, oder eben ein schöner Flüchtling sein. All jene, wie sie sagte, ‚Nachteile‘ werden von Heidi Klum gesegnet und als modern und trendy bezeichnet. Stellen Sie sich nun mal vor da gäbe es eine kleine, dicke, Trans-Frau aus Syrien? Heidi Klum und ProSieben würden wie ein Wohnhaus in Palästina vor Aufregung explodieren! Doch leider ist das nicht der Fall. Es sind vier Mädchen und der Abend ist noch lang. Heidi Klum schneidet den Schicksalsfaden von Romina durch. Das Petit-Model war ihr wohl doch zu ‚petit‘ in ihrer Ausstrahlung und muss gehen.

Nach einer erneuten Werbepause müssen die drei Finalistinnen, Sie erahnen es schon bestimmt, wieder laufen! Doch dieses Mal durch einen Parkour, ähnlich wie bei Takeshi‘s Castle. Ein Hamsterrad, ein Laufband und eine Windmaschine sind die Aufgaben dieses Walks und das alles in High-Heels. Keine fällt hin, allen gelingt die Aufgabe mehr oder weniger elegant. Es wird wieder spannend! Heidi trifft eine Entscheidung! Soulin ist raus! Dem Assad Regime entflohen, unterwarf sie sich der Fashion-Diktatur von Heidi Klum. Doch Soulin lasse alle Hoffnung fahren, du warst jetzt leider doch nicht gut genug. Syrienkrieg hat sie überlebt aber für Heidi Klum ist sie dann doch nicht gut genug. Der Traum vom Topmodel ist hier, kurz vor dem Ziel zu Ende.

Für die letzten zwei Heldinnen, Dascha, das Curvy-Model und Alex, das Trans-Model steht eine sehr eigenartige Aufgabe an. Es wird mit Tokio Hotel ein Musikvideo gedreht, bei dem sie in drei Minuten die sieben Todsünden darstellen müssen. Es beginnt mit Dascha, die, Überraschung, Völlerei verkörpern darf! Wie diskriminierend, dass ist, geht in der Hektik des Videodrehs unter. Heidi quietscht vergnügt. Sie kann vor laufender Kamera ihre ‚Diversity‘ Models weiter diskriminieren. Das Ganze geht dann allerdings nicht so weit, dass sich Alex einen Penisgürtel umschnallen muss, und Dascha damit penetriert. Nein, Corona konform, stehen beide bei einer Plexiglasscheibe und knutschen diese wild ab, um die Wollust darzustellen. Eine Plexiglasscheibe wird vergewaltigt. Corona wird vergöttert. Alles ist in Ordnung. Die anderen Todsünden lassen sich nicht wirklich zuordnen. Es ist auch eher Fokus auf Bill Kaulitz, der in einer Art Gummizelle sehr schlecht das Lied lipsynct. Langsam fragt man sich, wann ist das eigentlich alles vorbei? Doch es geht noch weiter!

Ein allerletztes Mal, und dieses Mal wirklich, das letzte Mal, verspricht Heidi, müssen die zwei Heldinnen vor ihr laufen! Ein Ende ist in Sichtweite! Mit funkensprühenden Flügeln gleiten sie wie Victoria‘s Secret Angels über den Catwalk. Es ist allerdings mehr Germany’s Next Topmodel als Victoria‘s Secret. Beide strecken die Arme aus, oder winken elegant in die Kamera. Warum, fragt man sich erneut. Vielleicht um die Tatsache zu untermalen, dass man ihnen Flügel angeschnallt hat. Oder vielleicht, wissend, dass ihre Medienpräsenz in Deutschland nun zu Ende geht. Schließlich ist jede Kandidatin nach jeder Staffel in den D-Promi Status verbannt worden und hat keine Relevanz in der Fashionwelt erlangt. So lasset sie winken, lasset sie ihren letzten Walk genießen.

Und dann ist es endlich so weit! Der Moment auf den wir alle gewartet haben. Nach siebzehn Wochen und drei Stunden ist er hier! ‚Was für eine Reise. Was für Spaß wir alle hatten!‘ Schreit Heidi glücklich. Das Cover ist enthüllt. Alex gewinnt Germany’s Next Topmodel. Niemand, außer den anderen Finalistinnen ist da, um ihr zu gratulieren. Mit Corona Sicherheitsabstand schreit Heidi: ‚Freust du dich! Freust du dich!‘ Mehr eine Aufforderung als eine Frage. Alex freut sich, aber sie weint nicht. Wochen zuvor hat sie erklärt, dass sei nicht ihr Stil. Weniger Tränen ist doch eher eine Enttäuschung für Heidi und ProSieben.

Nun stellt sich natürlich noch die Frage, was ist draus zu lernen aus dieser grausamen Geschichte der diskriminierenden Fleischbeschau. Eigentlich nicht viel. Nur, dass unsere Gesellschaft eine widerliche ist, und, dass Heidi Klum trauert. Ja, Heidi Klum trauert und es ist nie so stark aufgefallen, wie in dieser Finalshow. Denn wie schon erwähnt, versucht Heidi das ganze Finale wie eine Victoria‘s Secret Fashion Show zu präsentieren. Allerdings ohne Erfolg. Denn die Zeit von Victoria‘s Secret und den Supermodels ist lange vorbei. Aber jedes Jahr versucht Heidi genau diese Zeit wieder zu beleben. Jedes Mal, wenn sie von ihrer Modelzeit spricht, klingt sie nostalgisch.

Sie bedient sich einem Mittel, dass sich auch Politiker in den letzten Jahren ganz besonders zu eigen gemacht haben. Ihre Reden über die längst vergangene Blütezeit der Modelwelt erinnern stark an Boris Johnson, der vom Empire schwärmt, und, wenn man Brexit wählt, dieses Empire wieder bekommt. Sie hört sich an, wie Donald Trump, der von einer Zeit redet, in der die USA großartig war und wenn man ihn wählt, bekommt man diese Zeit wieder.

Und so will Heidi uns vielleicht sagen, wenn man ihr lange genug zusieht, kommt die Zeit der Supermodels wieder. Doch alles hat seine Zeit. Griechische Helden, die nun in der Unterwelt herumgeistern wissen dies ganz genau. Donald Trump macht Amerika nicht mehr großartig und trotz einer Tory Regierung wird Boris sein geliebtes Empire nie wieder bekommen. Im Gegenteil, er wird mehr und mehr davon verlieren. Was die drei noch gemeinsam haben, ist, dass alle frauenfeindlich sind. Der einzige Unterschied: Heidi bekommt die beste Sendezeit, um zu diskriminieren.

Wie Boris und Trump versucht Heidi eine Zeit wieder zu beleben, die nie wieder kommt. Die Zeit der Supermodels, die 80er und 90er, als die Wirtschaft florierte und man sich Luxus noch richtig leisten konnte. Damals wurden viele junge Mädchen unglaublich reich und lebten ein Topmodel-Jetset Leben. Doch diese Welt ist wie Atlantis untergegangen. Natürlich gibt es noch so etwas wie Supermodels: Gigi Hadid oder Josephine Skriver. Doch all diese Topmodels gehen in der digitalen Masse von Instagram längst unter. Die eine Schönheit jagt die andere. Größen wie Claudia Schiffer, Cindy Crawford, Kate Moss oder Naomi Campbell sind Geister der Vergangenheit. Supermodels, gar fast Legenden, die für eine andere Zeit und andere Kultur stehen und an die sich heute noch jeder erinnert.

 Heidi versucht verzweifelt mit jeder Staffel ihre Vergangenheit, die Vergangenheit der Fashionwelt wiederzubeleben. Doch eine faulige, von Maden zerfressene Leiche wird nicht wieder auferstehen. Das ist nur möglich in der Welt der Märchen, der Welt der unsterblichen Götter. Doch Heidi Klum lebt eben nun mal in der Realität und der Traum vom Supermodel ist schon lange begraben, wie es der amerikanische Traum und der Traum eines britischen Empires ist. Doch Trump, Boris und Heidi werden trotzdem ihren Traum festhalten. Es ist, wie kann es anders sein, eine griechische Tragödie. Mitleid muss man mit Heidi und all jenen, die Träume der Vergangenheit festhalten, allerdings nicht haben. Denn Sie dürfen nicht vergessen, wir sind eine grausame Gesellschaft, die junge Mädchen auf ihr Körperfett reduzieren. Manchmal schauen wir hin, manchmal schauen wir weg. Aber wir schauen alle zusammen.

Und so hat es sich zugetragen! So ist es geschehen in der Modeunterwelt von Heidi Klum. Deutschland hat nun ein Trans-Topmodel, an das sich morgen niemand mehr erinnern wird. Denn dies ist Teil der Tragödie. Sobald ein Mädchen zum Topmodel gekürt ist, wird sie von allen schon vergessen. Denn nur im Glanz der Heidi Klum, können diese Mädchen einmal strahlen und dann erlöschen sie wie Sternschnuppen.

Und jetzt könnte ich sagen, freut euch, es ist vorbei! Doch Sie haben vergessen, dass Heidi Klum und ProSieben einen Vertrag haben. Denn als die letzten Konfettischnipsel auf die Bühne regnen, schwenkt die Kamera von Alex‘ Coverbild zurück auf Heidi. Sie grinst schelmisch, denn sie hat noch eine frohe Botschaft zu verkünden. Es graust einem immer aufs Neue, wenn sie quietschvergnügt schreit: ‚Sie können sich jetzt schon für die nächste Staffel Germany’s Next Topmodel bewerben! Denn auch 2022 suchen ich und ProSieben wieder Germany’s Next Topmodel! Wuhu!

Denn schließlich ist Heidi Klum vieles, aber sie enttäuscht uns niemals. Und so wie sich eine griechische Tragödie immer wiederholen muss, so wie sich die Geschichte der Menschheit immer wiederholen muss, so muss sich auch die Suche nach dem nächsten deutschen Topmodel immer auf ein Neues wiederholen. Denn so wie die Sonne im Osten aufgeht und im Westen unter, Heidi Klum ist unsere Konstante. Sie ist unsere Unsterbliche! Merkel verlässt uns vielleicht, aber Heidi Klum wird immer da sein. Mit oder ohne Corona, nichts wird sich ihr in den Weg stellen! Und so wird die Topmodelgöttin auch nächstes Jahr ihre Gefilde am Berg Olymp in Los Angeles verlassen, denn Hades ruft nach ihr. ProSieben produziert und Heidi Klum diskriminiert! Lasst alle Hoffnung fahren! Schalten Sie ein, schauen Sie hin und schauen Sie weg, aber schauen wir alle zusammen, wenn es wieder heißt: Nur eine kann Germany’s Next Topmodel werden!

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